Warten, dass es piept (Part l)
Das Gassenfenster (2024)

In his video work, Todor Joe Musev explores the feeling of spiritual homelessness and anonymity in modern urban life. Drawing on the essay “What Became of the Ghosts?”, in which Mary Shelley addressed the waning belief in the supernatural and the increasing rationalization of the modern world as early as 1824, Musev creates cyclical visual spaces in his video collage, where ghostly figures and motifs of everyday life coalesce into dreamlike compositions. Moving and stationary elements interact, generating a quiet, continuous movement—an ambivalent simultaneity permeated by a secret restlessness.
Todor Joe Musev erzählt in seiner Videoarbeit von dem Gefühl spiritueller Obdachlosigkeit und Anonymität im modernen Stadtleben. Ausgehend vom Essay Was wurde aus den Geistern?, in dem Mary Shelley bereits 1824 den schwindenden Glauben an das Übernatürliche und die zunehmende Rationalisierung der modernen Welt thematisierte, entwirft Musev in seiner Videocollage zyklische Bildräume, in denen sich geisterhafte Figuren und Motive des Alltags zu traumartigen Kompositionen verdichten. Bewegte und unbewegte Elemente treten in Beziehung und erzeugen eine stille, fortwährende Bewegung — eine ambivalente Gleichzeitigkeit, die von einer heimlichen Unruhe durchzogen ist.





Ausstellungsansicht Hellwach, Galerie Volkspark, Diplomausstellung Burg Giebichenstein 2024
Auszeichnung durch die Stiftung der Saalesparkasse, Halle
Ausstellungsansicht Hellwach, Galerie Volkspark, Diplomausstellung Burg Giebichenstein 2024
Ausstellungsansicht Hellwach, Galerie Volkspark, Diplomausstellung Burg Giebichenstein 2024
Ausstellungsansicht Dear Future, Leipziger Spinnerei, Allumniausstellung Burg Giebichenstein 2024